Hier erfahren Sie alles über die möglichen Einsatzgebiete (Indikationen) und wann Peristeen Anale Irrigation nicht verwendet werden darf (Kontraindikationen). Grundsätzlich darf die anale Irrigation nur nach ärztlicher Anordnung und Unterweisung durch qualifiziertes Fachpersonal durchgeführt werden.
Anwendungsgebiete:
- Darmentleerungsstörungen
- Störung der Transportfunktion
- Stuhlinkontinenz
- Obstipation in Folge einer Entleerungs- oder Transportstörung
Nicht zu verwenden bei:
- Phase des spinalen Schocks
- Bekanntem Verschluss der Dickdarms
- Akuten entzündlichen Darmerkrankungen
- Divertikulitis
- Schwangerschaft: Falls das System vorher noch nicht angewandt wurde, darf nicht während der Schwangerschaft damit begonnen werden.
Vorsichtsmaßnahmen
Die anale Irrigation sollte immer mit Sorgfalt durchgeführt werden. Obwohl Darmperforationen extrem selten sind, stellen sie eine potentielle Komplikation während der analen Irrigation dar und erfordern bei Auftreten eine sofortige Krankenhauseinweisung.
Deshalb gilt: Sollten Sie während oder nach der analen Irrigation folgende Erfahrungen machen, nehmen Sie umgehen Kontakt mit Ihrem Arzt auf. - Starke und anhaltende Bauch- oder Rückenschmerzen, vor allem in Kombination mit Fieber
- Starke Analblutungen
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