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Die Übersetzung für das griechische Wort „Stoma“ lautet: „Mund, Öffnung“; gemeint ist die künstlich geschaffene Verbindung zwischen einem Hohlorgan und der Haut. In der Medizin kennen wir verschiedene Stomaanlagen, solche vom Magen (Gastrostomie), von der Luftröhre (Tracheostomie) vom Darm (Kolostoma, Ileostoma) oder den Harnleitern (Urostoma). Die verschiedenen StomaartenDas Kolostoma Dickdarmstoma; das Kolon (der Dickdarm) ist als Stoma ausgeleitet. Hier unterscheidet man verschiedene Dickdarmabschnitte, die ausgeleitet wurden: - Transversostoma = Dickdarmstoma vom quer verlaufenden Dickdarm (Kolon Transversum)
- Deszendostoma = Dickdarmstoma vom absteigenden Dickdarm (Kolon Deszendens)
- Sigmoidostoma = Dickdarmstoma vom S-Darm (Sigma)
Das Ileostoma Dünndarmstoma; das Ileum (das Ende des Dünndarms) wird als Stoma ausgeleitet.
Das Urostoma Inkontinente Form der Harnableitung. Folgende Ausleitungen sind zu unterscheiden: - Ileum Conduit = ein Teil des Dünndarms wird als Ableitungskanal verwendet. Die Harnleiter werden von der Blase losgelöst und an ein 20-25cm langes Stück des Dünndarms angenäht. Ein Ende dieses Stückes wird verschlossen, das andere wird aus der Bauchdecke ausgeleitet.
- Colon Conduit = die Anlage erfolgt ähnlich wie die des Ileum Conduits. Anstatt ein Teilstück des Dünndarms wird hierbei jedoch ein Teil des Dickdarms verwendet.
- (Trans-) Uretero – Uretero – Cutanestomie (TUUC) = die Harnleiter werden direkt durch die Bauchdecke ausgeleitet. (entweder einzeln, oder ein Harnleiter wird in den anderen eingenäht). Diese Form der Harnableitung muss dauerhaft durch Harnleiterschienen geschient werden.
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