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5. Coloplast-Symposium über Rückenmarksverletzungen 

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Hamburg, Dezember 2011 

5. Coloplast-Symposium über Rückenmarksverletzungen

Bessere Erfassung der Lebensqualität mit neuem Score angeregt

Am 26. November 2011 veranstaltete Coloplast A/S in Humlebæk, Dänemark, das 5. Internationale Symposium über Rückenmarksverletzungen. Auf großes Interesse stießen deutsche Studienergebnisse zum Boberger Qualitätsscore.

 

 

Die Veranstaltung, an der rund 300 führende internationale Mediziner und Fachkrankenpflegekräfte teilnahmen, will durch die Präsentation neuester Forschungsergebnisse eine kontinuierliche Verbesserung des Pflegestandards für Menschen mit Rückenmarksverletzungen erreichen. „In unseren Symposien geht es darum, sich über Forschungsergebnisse und Best Practices auszutauschen, die die Behandlung und Lebensqualität der Betroffenen verbessern helfen. Aus den Berichten weltweit führender Fachexperten gewinnt Coloplast wertvolle Einsichten in zukünftig benötigte Dienstleistungen und Produkte“, sagt Tilman Möller, Marketing Director der Coloplast GmbH.
Aus Deutschland stellten Dr. Roland Thietje und Dr. Sven Hirschfeld-Araujo ihre zwischen 2005 und 2008 am Querschnittgelähmten-Zentrum des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Hamburg-Boberg durchgeführte monozentrische „BobScore-Studie“ (Boberger Qualitätsscore) vor. Gegenüber früheren, primär auf die funktionellen Folgen von Rückenmarksverletzungen ausgerichteten Studien und Scoring-Systemen misst dieser BobScore erstmals präzise während und nach der Rehabilitation eines Patienten die Qualität der erzielten Erfolge.

Das BobScore-Bewertungssystem eignet sich nicht nur als Benchmarking-Werkzeug, es ist darüber hinaus ICF-kompatibel (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit). Da es darüber hinaus wissenschaftlich belegte Resultate zur sozialen Integration und zu wirtschaftlichen Aspekten nach einer Rückenmarksverletzung liefert, schlugen Dr. Thietje und Dr. Hirschfeld-Araujo vor, eine Implementierung in allen Behandlungszentren für Querschnittgelähmte zu erwägen.

Weitere Themen des 5. Internationalen Coloplast-Symposiums über Rückenmarksverletzungen waren die „Harntraktfunktion bei Rückenmarksverletzungen“ (Dr. Jean-Jacques Wyndaele, Belgien), „Diagnosetechniken für neurogene Darmfunktionsstörungen“ (Dr. Klaus Krogh, Dänemark), „Autonome Dysreflexie nach Rückenmarksverletzungen“ (Dr. Andrei Krassioukov, Kanada) sowie „Eine einfache morphofunktionale Auswertung führt zu hohen Erfolgsraten bei der Therapie neurogener Darmfunktionsstörungen mittels transanaler Irrigation“ (Dr. Michele Spinelli, Italien).

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