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Behandlungsmethoden 

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Die Implantation eines Detour Bypass ist für den Patienten relativ wenig belastend. Bei bereits bestehendem Nephrostoma wird der Kanal zur Niere auf 30 Charrière (1 cm Durchmesser) aufgeweitet. Muss die Verbindung zur Niere erst neu angelegt werden, wird idealerweise die untere Kelchgruppe der Niere anpunktiert.

Im nächsten Schritt wird eine klassische Sectio Alta (Unterbauchschnitt) durchgeführt und die Blase freigelegt. Der im Set enthaltene Tunnelierer wird jetzt von dem blasenseitigen Schnitt aus mit dem verschlossenen Ende voran im subkutanen Gewebe in Richtung der Niere vorgeschoben, bis das Ende aus der nierenseitigen Inzision herausragt.

Das Ende mit dem Kontrastring wird durch den Kanal in die Niere eingebracht. Das blasenseitige Ende der Detour wird jetzt durch das Tunnelierungsrohr geschoben. Nun kann die Prothese auf die Statur des Patienten angepasst werden. Der Silikonschlauch ist so weit zu kürzen, dass er zwei bis drei cm über das Gewebeende herausragt.





Im Zentrum einer vorgelegten Tabaksbeutelnaht wird mit einer ausreichend großen Inzision die Blase eröffnet und das Prothesenende eingeführt. Die Gewebeummantelung näht man mit 4 Einzelknopfnähten mit einem resorbierbaren Faden an der Blasenwand an. In den folgenden Tagen verwächst die textile Ummantelung des Implantats mit dem Unterhautgewebe und hält somit das Schlauchmaterial sicher an der gewünschten Position. Nachdem die OP-Schnitte vernäht sind, ist von dem Implantat von außen nichts mehr zu sehen.

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