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Basisinformationen 

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Der Aufbau eines flexiblen Führungsdrahtes ist im Prinzip immer gleich. Ein Ende ist meistens etwas weicher als das Andere. Das wird dadurch erreicht, indem die "Seele" des Drahtes an einer Seite konisch zuläuft, also dünnder und flexibler wird. Die Stärke des Drahtes, mit dem die Seele umwickelt ist, muss dadurch nicht dünner werden.



Je nachdem, wo der Führungsdraht eingesetzt wird, ist ein Drahtende in einem definierten Radius gebogen oder es ist gerade ausgeformt. Ein gebogenes Ende ist beispielsweise deutlich schonender zum Gewebe im Inneren einer Niere als ein gerades Ende. Eine weitere Spezialität sind Führungsdrähte mit einer beweglichen Seele. Das Innere des Drahtes kann am Drahtende beliebig weit herausgezogen werden, was zur Folge hat, dass die Spitze des Drahtes weich wird. Dadurch lassen sich oft Hindernisse leichter und gefahrloser umgehen als mit einer starren Spitze.

In der Endourologie werden meist Drähte mit einem Duchmesser von 0,035 Zoll / Inch verwendet, was einem Durchmesser von 0,889 mm entspricht. Die Kenntnis über diese Größe ist wichtig, damit alle medizinisch notwendigen Materialien zusammenpassen. Die Standardlänge in der Endourologie ist bei den Führungsdrähten 150 cm. Zum Wechsel von suprapubischen Kathetern oder Nephrostomiekathetern reichen Längen zwischen 80 cm und 100 cm aus.

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