Presse

1 Sep 2014
SpeediCath® Compact Eve

SpeediCath® Compact Eve

Intuitiv, feminin und diskret - Frauen, die Einmalkatheter nutzen, wünschen sich vor allem ein sicheres und einfaches Produkt. Doch nicht nur die Funktionalität ist ihnen wichtig, auch Design und Verpackung müssen stimmen. Mit dem neuen SpeediCath® Compact Eve vereint Coloplast aufregendes Design mit vereinfachtem Handling und höchstmöglicher Diskretion.

Lesen Sie mehr hierzu!

SpeediCath Compact Eve ist der erste Katheter mit einer dreieckigen Form auf dem Markt. Durch die einzigartige Form der Katheterhülle und ihre leicht raue Oberfläche lässt sich der Katheter besonders gut greifen, auch von Anwenderinnen mit eingeschränkter Handfunktion. Darüber hinaus kann der Katheter auf einer flachen Oberfläche nicht wegrollen. Dies werden viele Anwender bei der Vorbereitung für das Katheterisieren zu schätzen wissen. Durch den sicheren Stand unterstützt SpeediCath Compact Eve somit das aseptische Katheterisieren.

Aufregendes Design

Der augenscheinlichste Vorteil des Produkts: Es ist nicht als medizinisches Hilfsmittel erkennbar. Frauen können den SpeediCath Compact Eve beispielsweise völlig diskret in der Handtasche transportieren oder auch einmal offen auf dem Tisch liegen lassen. Denn dank des innovativen Designs sieht der Katheter aus wie ein Kosmetikprodukt. Dies hilft Anwenderinnen dabei, sich unbeschwerter im Alltag zu bewegen.

Komfortables Handling

Der SpeediCath Compact Eve lässt sich im Handumdrehen am Griff öffnen – übrigens als einziger Katheter auf dem Markt in beiden Drehrichtungen. Das macht das Handling besonders einfach und intuitiv. Dank seiner hydrophilen Beschichtung sind weitere Vorbereitungen überflüssig: Der Einmalkatheter ist sofort einsatzbereit.

Für noch mehr Komfort besitzt SpeediCath Compact Eve einen integrierten Konnektor, an den jeder Standard-Urinbeutel angeschlossen werden kann. Die Sterilität des Katheters bleibt selbstverständlich beim Anschließen des Beutels gewahrt. Anwenderinnen, die direkt in die Toilette katheterisieren, profitieren vom besonders kurzen Griff des Katheters. Der Katheter ist dadurch auf der Toilette besser zu handhaben. Nach Gebrauch wird der Katheter einfach wieder zurück in die Verpackung geschoben. Er kann dann diskret und hygienisch transportiert und ganz problemlos im normalen Müll entsorgt werden. Zum Schutz von Umwelt und Gesundheit ist auch der neue Frauenkatheter wie alle anderen Katheter der SpeediCath-Familie PVC- und phthalatfrei. 

 

Der SpeediCath Compact Eve ist seit dem 1. Oktober 2014 erhältlich.
Weitere Informationen finden Sie unter www.eve.coloplast.de. 

1 Apr 2014
Der neue SenSura® Mio – für Kolo-, Ileo- und Urostomien

Der neue SenSura® Mio – für Kolo-, Ileo- und Urostomien

Stomaträger wünschen sich eine sichere, diskrete Versorgung, mit der sich das eigene Leben selbstbestimmt und aktiv gestalten lässt. Coloplast bietet daher seit April 2014 ein neues SenSura® Mio Sortiment für die ein- und zweiteilige plane Versorgung an. Dank ihres einzigartigen elastischen Hautschutzes und des neuen, exklusiven Designs sorgen die Produkte für ein Höchstmaß an Sicherheit, Diskretion und Selbstvertrauen.

Lesen Sie mehr hierzu!

Für mehr Sicherheit und Selbstvertrauen 

Im Juli 2012 befragte der dänische Medizinproduktehersteller Coloplast 700 Menschen mit einem Stoma in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und den USA. Rund 50 Prozent der Betroffenen haben demnach das Gefühl, aufgrund ihres Stomas nicht das Leben führen zu können, das sie sich wünschen. Sie betrachten ihr Stoma als Behinderung und Einschränkung. Der Hauptgrund hierfür sind die Angst vor Undichtigkeiten (75 Prozent) sowie der mit Stomaprodukten verbundene Mangel an Diskretion (39 Prozent). Herkömmliche Produkte zur Stomaversorgung sitzen oft nicht optimal und sehen zu medizinisch aus. Mit dem neuen SenSura Mio setzt Coloplast erneut Maßstäbe in der Stomaversorgung.

Sicherer Sitz dank elastischem Hautschutz

Der neue elastische Hautschutz basiert auf der BodyFit Technology®: Er passt sich den individuellen Körperformen genau an und folgt den natürlichen Körperbewegungen. Das Konzept hat sich bereits nachweislich bei der Kolostomieversorgung bewährt, jetzt wurde der Hautschutz auch für die Versorgung von aggressiveren Ausscheidungen der Ileo- und Urostomien weiterentwickelt.

Bei seiner Stomaversorgung legt Daniel, Kolostomaträger seit 2006, vor allem Wert auf Sicherheit: „Meine größte Angst ist, dass die Versorgung undicht sein könnte. Wenn das häufiger vorkommen würde, hätte ich deutlich weniger Lebensfreude.“ Auch das Pflegepersonal kennt die Angst vor Undichtigkeiten, die viele Stromaträger haben. Heidi, Krankenschwester: „Die Versorgung muss passen und bequem sein; sie muss sicher sein und darf nicht auslaufen.“ Die neue SenSura Mio Versorgung kam daher auch sehr gut bei ihr an: „Ich halte sie für sehr innovativ.“

Diskreter, lichtgrauer Textilstoff

Doch nicht nur die Sicherheit beschäftigt die Stomaträger. Caroline lebt seit 2010 mit einem künstlichen Darmausgang: „Die größte Herausforderung für Menschen mit einem Stoma ist die Diskretion: Sieht man, dass ich einen Beutel trage?“

Das neue, exklusive Design von SenSura Mio unterstützt Stomaträger, beim Tragen ihrer Versorgung zuversichtlicher und selbstsicherer zu sein. Die spezielle lichtgraue Farbgebung und der weiche Textilstoff geben SenSura Mio ein persönliches und authentisches „Look and Feel“. Der lichtgraue Farbton wurde unter Hunderten von Farbalternativen ausgewählt, weil er neutral ist, ohne eine bestimmte Hautfarbe zu imitieren. Ileostomieträger Daniel: „Das Produkt ist großartig! Selbst unter weißer Kleidung sieht man den Beutel nicht.“ Auch Krankenschwester Heidi weiß das neue Design des Beutels zu schätzen: „Ein Stoma ist die Folge einer chronischen Krankheit. Man muss den Patienten ihr Selbstbewusstsein zurückgeben. Es ist gut, wenn die Versorgung dieses Selbstbewusstsein stärkt. Der neue SenSura Mio hat eine sehr gute Farbe, die sich allen Hauttypen anpasst.“ Im Zuge der Designoptimierung wurde übrigens auch die Beutelform optimiert. Die Haftfläche befindet sich nun weiter oben am Beutel, was dem Produkt eine kompaktere Form verleiht. Durch das Sichtfenster auf der Vorderseite des Beutels lässt sich der Sitz der Versorgung leicht überprüfen.

Innovativer Ringfilter

Zu Sicherheit und Diskretion tragen noch weitere innovative Details der neuen SenSura Mio Versorgung bei. So verfügen die Beutel nun über einen neuartigen Filter. Die einzigartige Ringform des Vorfilters hält Ausscheidungen zurück, so dass der Filter nicht verstopft und Gase wirksam neutralisiert werden können. Ein Aufblähen des Beutels wird nachweislich reduziert. Aufgrund der unterschiedlichen Konsistenz der Ausscheidungen bei Kolo- und Ileostomien kommen jetzt auf beide Stomaarten speziell angepasste Filterversionen zum Einsatz.

Im Sommer 2014 vervollständigen SenSura Mio-Produkte mit Click-Verbindung das Sortiment. Eine neue, außergewöhnlich flexible Rastringverbindung der SenSura Mio Click-Verbindung sorgt dann für ein noch stärkeres Gefühl von Sicherheit. Aufgrund des patentierten Wellenprofils des Verschlussrings fühlt sich der Verschlussvorgang immer gleich an. Die Stomaträger spüren noch deutlicher, wie der Beutel auf der Basisplatte einrastet und der Verschlussring mit einem gut hörbaren Klickton sicher verschlossen wird. Für mehr Sicherheit ist der Verschlussmechanismus körperseitig angebracht. Dadurch ist er besser geschützt und ein versehentliches selbstständiges Öffnen wird vermieden.

 

Das neue SenSura® Mio Sortiment für die Versorgung von Kolo-, Ileo- und Urostomien ist in Deutschland seit April 2014 erhältlich. SenSura Mio-Produkte mit Click-Verbindung ergänzen das Programm ab Sommer 2014.

 

Weitere Informationen zu den SenSura Mio-Produkten

9 Mai 2014
Stoma-Fachkongress 2014 in Dresden

Stoma-Fachkongress 2014 in Dresden

Was kann die moderne Stomaversorgung schon heute leisten und welche Entwicklungen und Produkte bestimmen die künftige Entwicklung im Pflegealltag? Dies war die zentrale Fragestellung, die Coloplast auf dem Stoma-Fachkongress am 28. und 29. März 2014 in Dresden mit rund 350 Entwicklern, Ärzten, Therapeuten und weiteren Stoma-Experten diskutierte.

Lesen Sie mehr hierzu!

Innovationen für Patienten und Pflege

Den Auftakt des Vortragsprogramms machte Roland Bell, DAK, Leiter des Vertragsgebiets Sachsen. Er stellte klar, dass die aktuellen und künftigen Anforderungen von Patienten und Kunden an ihre Krankenkasse vor allem in der Erreichbarkeit, Verständlichkeit und der aktiven Beratung liegen. „Um hier auch in Zukunft kompetent und leistungsstark versorgen zu können, hat sich das Gesundheitssystem weiterzuentwickeln. Politik und Kasse müssen auf den demografischen Wandel reagieren und ihr Management durch Beitragsautonomie und Kostenfixierung entsprechend anpassen.“

„Sich den verändernden Anforderungen der Gesellschaft zu stellen und mit wegweisenden Innovationen deren Bedürfnissen immer besser gerecht zu werden – das ist nicht nur seit jeher Anspruch und Realität bei Coloplast, sondern auch stets der bewegende Moment“, machte Nina Götz, Senior Market Manager Stomaversorgung bei Coloplast, klar. Als Ausdruck dieser Dynamik stellte sie das neue SenSura® Mio-Sortiment für die ein- und zweiteilige plane Versorgung von Kolo-, Ileo- und Urostomien vor. Sie demonstrierte mit dem elastischen Hautschutz mit BodyFit-Technologie, dem diskreten lichtgrauen Textilstoff, dem einzigartigen Ringfilter und der besonders flexiblen Rastringverbindung die vier neuen Elemente des SenSura Mio. „Mit dieser Innovation eröffnen wir eine neue Dimension für Patienten und Pflege und bieten allen Betroffenen noch mehr Freiheit für ihren persönlichen Lebensstil.“

Härtetests in der Praxis

Doch wie gut ein Produkt wirklich ist, zeigt sich erst im Praxisalltag, konstatierte Marina Kerkmann, Stationsleitung am Klinikum der Universität München. „Intensive Praxistests haben gezeigt, dass SenSura Mio die Bewährungsprobe im Klinikalltag hervorragend bestanden hat“, so ihr Fazit. „Besonders positiv sind der flexible Hautschutz, der sich auch bei irritierter, feuchter Haut gut um das Stoma anlegt, sowie die aufgrund des Vorfilters erhöhte Filterkapazität. Gleichzeitig waren unsere Patienten auch mit dem knisterfreien, wasserabweisenden und unauffälligen Textilstoff sehr zufrieden. Und schließlich ist der SenSura Mio auch sehr gut mit anderen Stoma- und Wundversorgungsprodukten kombinierbar.“

In der Coloplast Experience Area konnten sich alle Kongressteilnehmer selbst hautnah vom neuen SenSura Mio überzeugen. Lebensgroße Patienten-Dummies, Materialproben und praktische Belastungstests machten das neue SenSura Mio-Gefühl zum interaktiven Erfahrungsevent.

Natürlich kamen auch Stomaträger selbst zu Wort, wie etwa Carsten G., Dörte B., Werner R. und Nicole E. Ihr übereinstimmendes Fazit: „Der neue SenSura Mio gibt uns die Sicherheit und Diskretion, mit der wir wirklich selbstbestimmt und aktiv leben können!“

Der lange Weg von der Idee zum Produkt

Doch von der Idee zum neuen Produkt und zum Erfolg in der Praxis ist es ein langer Weg, erklärte Birthe Vestbo Andersen vom Bereich Forschung & Entwicklung Coloplast A/S. „Die reine Funktionalität der Stomaversorgung reicht längst nicht mehr aus“, betonte sie und gewährte spannende Einblicke in die internen Entwicklungsprozesse beim neuen SenSura Mio. Das neue Design und die Wahl des neuen, lichtgrauen Farbtons, der unter Hunderten von Varianten als derjenige ausgewählt wurde, der praktisch unter jedem Kleidungsstück unsichtbar bleibt, sind dabei nur Teilaspekte der komplexen Produktentstehung. „Die Entwicklung neuer Klebermischungen für den Hautschutz und die Konzeption der neuen Vorfilter-Ringform waren beim SenSura Mio ebenfalls ganz zentrale Themen“, so Birthe Vestbo Andersen. „Intensive Forschungsarbeit in Kombination mit unserer langjährigen Erfahrung in der Stomaversorgung eröffnet gänzlich neue Perspektiven hinsichtlich Funktion und Komfort und bietet allen Anwendern ein Höchstmaß an Diskretion, Selbstvertrauen und Lebensqualität.“

Damit steigt auch das psychische Wohlbefinden der Patienten, die durch Krankheit in ihrer vertrauten Ordnung erschüttert werden, bekräftigte Dipl.-Psychologe Thomas Röthemeier. „Um das seelische Gleichgewicht wiederzuerlangen, sind funktionierende äußere, technisch-medizinische Hilfen ebenso wichtig wie die körpereigenen, sich selbst organisierenden Kräfte der Seele.“

Dass auch nach einer erfolgreichen Stomarückverlegung bei vielen Patienten aufgrund der Grunderkrankungen Probleme mit der Stuhlkontinenz bestehen und die Lebensqualität deutlich senken, machte Dr. Roland Scherer, Chefarzt des Zentrums für Darm- und Beckenbodenchirurgie am Krankenhaus Waldfriede Berlin, deutlich. „Ein Stoma stößt bei Patienten oftmals zwar auf große Ablehnung, bietet aber eine viel bessere Lebensqualität als eine fortbestehende Inkontinenz über den natürlichen Darmausgang. Gerade die Patienten, die schon einmal ein Stoma hatten und dann nach Stomarückverlegung große Probleme mit der Inkontinenz haben, wünschen sich oft ein Stoma zurück.“

Stoma trifft Staatsanwalt

Welche Krankheits- und Behandlungsgeschichte auch immer vorliegt – die sorgfältige Pflegedokumentation ist ein Muss, auch wenn sie unerfreuliche Schreibtischarbeit bedeutet. „Nur die ordnungsgemäße Dokumentation bietet rechtliche Sicherheit, denn nur was dokumentiert ist, gilt als gemacht“, erklärte Dr. Maximilian Warntjen von den Dierks + Bohle Rechtsanwälten in Berlin. „Datenschutzrechtliche Einverständnisse sind immer dann einzuholen, wenn die Dokumentation über das übliche Maß hinausgeht. Die beste Prävention zusätzlich zur Dokumentation ist und bliebt jedoch das klärende Gespräch mit dem Patienten selbst.“

Mit dem High-Output-Syndrom, das den übermäßigen Verlust an flüssigem Stuhlgang über ein Stoma bezeichnet, nannte Prof. Dr. Martin E. Kreis, Direktor der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Thoraxchirurgie der Charité Universitätsmedizin Berlin, eine weitere pflegerische Herausforderung. Die Gefahr des Syndroms liegt einerseits darin, dass der Patient die infolge des Flüssigkeitsverlusts auftretende Exsikkose (Austrocknung) nicht durch orale Flüssigkeitszufuhr ausgleichen kann. Andererseits wird das Syndrom oft unterschätzt bzw. nicht erkannt. „Erfolg bringen hier die Behandlung mit stuhlformenden Mitteln sowie diätetische Maßnahmen“, so Prof. Dr. Martin E. Kreis. „Wichtig dabei: Alle Behandlungsmaßnahmen müssen längerfristig durchgeführt werden, da sonst das High-Output-Syndrom sofort wieder auftritt.“

Eine andere Gefahr für das Urostoma sind bakterielle Infektionen, wie Sylwia Stypa,

Stomatherapeutin am Prosper-Hospital Recklinghausen, und Dr. Horst Braunwarth,

Medical Marketing Manager der Coloplast GmbH Hamburg, darstellten. Sie zeigten, dass in einem handelsüblichen harnableitenden System Testkeime wie E.-coli-Bakterien nach 72 Stunden eine Distanz von über 45 Zentimetern zurücklegen konnten. „Im Pflegealltag sind deshalb neben Mitarbeiterschulungen das antiseptische Anspülen der Splinte sowie die konsequente Handhygiene besonders wichtig.“

Zum Abschluss des Stoma-Kongresses redete Thilo Baum, Kommunikationswissenschaftler und Journalist, noch einmal „Klartext“ für medizinisches und pflegerisches Fachpersonal. Er zeigte anhand zahlreicher Praxisbeispiele, wie sich fachlich präzise Zusammenhänge für Patienten verständlich und trotzdem korrekt formulieren lassen. Seine wichtigste Regel: „Machen Sie klar, was die Dinge bedeuten!“

Fazit des Stoma-Fachkongresses 2014

Der Stomabereich bewegt sich und richtet seine Dynamik immer stärker auf die Verbesserung von Pflege und Versorgung der Stomapatienten. Innovationen wie der neue SenSura Mio setzen Maßstäbe für alle Betroffenen und ermöglichen mit optimalen Produkteigenschaften eine nachhaltige Steigerung der Lebensqualität.


Lesen Sie mehr über das SenSura® Mio-Sortiment

Schließen

Kostenfreie Musterbestellung

Vielen Dank für Ihre Bestellung

Ihre Bestellung wurde erfolgreich versendet

Desktop-Version anzeigen