Presse

2 Mai 2016

Deutsche fordern bessere Inklusion chronisch Kranker

Für 86 Prozent der Bundesbürger reichen die aktuellen Maßnahmen nicht aus Hamburg, 2. Mai 2016. Die Mehrheit der Deutschen sieht massiven Handlungsbedarf beim Thema Inklusion. Allein bei der Eingliederung chronisch Kranker reichen die derzeitigen Maßnahmen für 86 Prozent der Bundesbürger nicht aus. Ähnlich groß ist der Nachholbedarf bei Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen sowie bei Krebserkrankten. Das zeigt die Studie „Inklusion in Beruf und Alltag“ der Coloplast GmbH. Für die repräsentative Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren. Im Vorfeld zum „Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ am 5. Mai 2016 zeichnet die Studie damit ein klares Meinungsbild der Deutschen: In puncto Inklusion ist noch viel Luft nach oben.

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Viele körperliche und geistige Einschränkungen können die Teilhabe am Berufs- und Alltagsleben erschweren – und bei allen sieht eine Mehrheit der Deutschen noch viel oder sehr viel Handlungsbedarf. Selbst barrierefreie Arbeitsplätze und Zugänge zu Geschäften für Rollstuhlfahrer sind längst nicht Standard. 90 Prozent der Bundesbürger wünschen sich mehr Engagement, zum Beispiel ein ähnlich starkes wie bei der Eingliederung der Fahrradfahrer in den Straßenverkehr.

Speziell bei Erkrankungen, die Menschen dauerhaft begleiten, lautet die Botschaft an Politik und Wirtschaft, deutlich mehr zu tun. Das größte Unverständnis für fehlende Inklusion äußern hier junge Menschen. Mehr als 90 Prozent der 18 bis 29-Jährigen können nicht nachvollziehen, warum beispielsweise bei sehr persönlichen Erkrankungen nicht mehr getan wird. „Viele an chronischer Inkontinenz Erkrankte könnten mit wenig Aufwand am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Durch ihre sehr persönlichen Einschränkungen habe sie allerdings Angst vor Ablehnung und sprechen nicht darüber. Hier besteht das größte Potenzial, mit Inklusionsprogrammen mehr Menschen am beruflichen Alltag teilhaben zu lassen“, sagt Pascal Sandvoß, Director Human Resources von Coloplast Deutschland.

Sandvoß sieht in einer größeren Akzeptanz chronischer Erkrankungen ein Hauptziel künftiger Inklusionsmaßnahmen. „Man sieht am Beispiel Diabetes: Sobald eine Krankheit kein Tabu in der Gesellschaft mehr ist, gelingt die Inklusion deutlich besser“, so Sandvoß. Das belegt auch die Studie: Bei chronischen Erkrankungen, über die man relativ offen spricht, sehen die Deutschen die größten Fortschritte. Nur noch 65 Prozent wünschen sich, dass mehr für die Eingliederung von Diabetikern getan werden sollte, nur 22 Prozent sehen einen deutlichen Handlungsbedarf. 

 

Mehr Unterstützung bei persönlichen chronischen Erkrankungen.

Der Weg zu mehr Akzeptanz und damit besserer Inklusion führt über mehr Austausch. Derzeit beschränkt sich der Dialog auf zwei Personengruppen: Im Falle einer sehr persönlichen chronischen Erkrankung wie Inkontinenz sind die wichtigsten Ansprechpartner der Deutschen ihr Arzt und ihre nächsten Angehörigen. Nur jeder Zweite würde mit Freunden über eine derartig persönliche Krankheit sprechen. Auffällig ist, dass gerade junge Menschen häufiger auch Freunde ins Vertrauen ziehen als Ältere. Mehr als jeder dritte Bundesbürger zwischen 18 und 44 Jahren würde zudem ein passendes Online-Forum besuchen. Ältere Menschen ab 60 Jahren meiden derartige Plattformen, nur acht Prozent trauen sich mit Fremden im Internet über ihre persönliche Behinderung oder Krankheit zu sprechen. 

Ein zweiter Hebel ist eine unkomplizierte Unterstützung im Alltag. In Bezug auf die Behandlung wären den Deutschen im Falle einer Inkontinenz-Erkrankung die Wahlfreiheit bei Hilfsmitteln am wichtigsten, so die Studie. Mehr als neun von zehn Deutschen möchten sich diese ohne Einmischung seitens der Krankenkassen aussuchen können. Genauso viele Bundesbürger sehen zudem Handlungsbedarf bei der finanziellen Unterstützung. Zuzahlungsmodelle sind für sie ein zentrales Hindernis, warum Inklusion scheitert. Denn viele Erkrankte mit geringeren Einkommen erhalten damit nicht die Behandlungsqualität, die nötig wäre, damit sie sich sicher im Alltag bewegen können. Junge Menschen sprechen sich zudem für eine stärkere psychologische Betreuung aus: 68 Prozent der 18 bis 29-Jährigen wäre dies im Falle einer Inkontinenzerkrankung wichtig, im Gegensatz zu 46 Prozent  bei den über 60-Jährigen. Umgekehrt nimmt die Bedeutung von Selbsthilfegruppen im Alter tendenziell zu: Nur 36 Prozent der 18 bis 29-Jährigen wäre dies wichtig, aber 46 Prozent der über 60-Jährigen. 

 

Hintergrundinformationen zur Studie

Für die Studie „Inklusion in Beruf und Alltag“ wurden in einer für die deutsche Bevölkerung repräsentativen Umfrage 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren telefonisch befragt. Die Daten sind im zweiten Halbjahr 2015 durch Forsa im Auftrag der Coloplast GmbH erhoben worden. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet. 

Weitere Informationen und Infografiken mit Detailergebnissen finden Sie unter: http://www.coloplast.de/inklusionunternehmen.

 

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Der Aktionstag wurde 1992 von den Interessenvertretungen Selbstbestimmt Leben Deutschland (ISL) ins Leben gerufen und findet jährlich am 5. Mai statt. Angeregt wurde der Aktionstag durch einen Erfahrungsaustausch über Aktivitäten und Erfahrungen zu den rechtlichen Regelungen der Antidiskriminierungsgesetzgebung für Menschen mit Behinderungen in den USA. Es bestand Einigkeit unter den Mitgliedern, einen ähnlichen Weg in Deutschland zu gehen, um auch hier die für die Gleichstellung behinderter Menschen erforderliche rechtliche Grundlage zu schaffen. Als Aktionstag wurde der 5. Mai gewählt, weil dies gleichzeitig der Europatag anlässlich der Gründung des Europarates ist.


Über die Coloplast GmbH

Coloplast ist führender Anbieter medizinischer Produkte und Serviceleistungen für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Die Kerngeschäftsfelder sind Stomaversorgung, Kontinenzversorgung, Wundversorgung und Urologie. Der Jahresumsatz des Unternehmens betrug zuletzt weltweit mehr als 1,5 Mrd. Euro.

Coloplast A/S wurde 1957 in Dänemark gegründet und beschäftigt mehr als 10.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat Niederlassungen in mehr als 40 Ländern und Produktionsstätten in China, Dänemark, Ungarn, Frankreich und den USA. Die Unternehmenszentrale ist in Humlebæk in Dänemark. Die Coloplast GmbH mit Sitz in Hamburg besteht seit 1983 und hat derzeit 550 Mitarbeiter.

 

Pressekontakt

Yvonne Dolberg

Coloplast GmbH

Kuehnstrasse 75

22045 Hamburg

Tel.: +49 40 66 98 07-950

E-Mail: deyd@coloplast.com

Internet: http://www.coloplast.de

12 Apr 2016

Studie: Chronisch erkrankte Mitarbeiter fördern die Kreativität in Unternehmen

Unternehmen profitieren von Inklusion am Arbeitsplatz. Hamburg, 12. April 2016. Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten im Berufsleben bringt nicht nur Vorteile für die Betroffenen – auch die Betriebe profitieren, und das manchmal auf überraschende Weise. So sind zum Beispiel 52 Prozent der Deutschen davon überzeugt, dass Inklusion die Kreativität und den Ideenreichtum in Unternehmen fördert. Der Grund: Wer im Alltag mit Einschränkungen zu kämpfen hat, bringt auch im Beruf neue und ungewohnte Denkansätze ein. Das ist ein Ergebnis der Studie „Inklusion in Beruf und Alltag“ der Coloplast GmbH. Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren.

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Als weiteren erheblichen Vorteil der Inklusion sehen 70 Prozent der Deutschen an, dass die sozialen Kompetenzen der Unternehmen gestärkt werden. Und 61 Prozent führen an, dass sich die Inklusion stark oder sehr stark positiv für die Betriebe auswirkt, weil ihnen dadurch betroffene Fachkräfte länger erhalten bleiben. „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels kann es sich die deutsche Gesellschaft nicht leisten, Leistungsträger vom Berufsleben auszuschließen“, sagt Michael Zwick, Geschäftsführer Coloplast Deutschland. Stringente Inklusionsmaßnahmen wirken sich hier sogar doppelt positiv für die Unternehmen aus: Sie können so nicht nur die konkret von Einschränkungen durch Behinderungen und chronische Krankheiten betroffenen Fachkräfte halten. Sie erhalten auch im generellen Wettbewerb um die qualifiziertesten Mitarbeiter einen Vorteil, weil sie sich verantwortungsbewusst zeigen und so als Arbeitgeber attraktiver werden. Davon sind 47 Prozent der Deutschen überzeugt.

Inklusion beginnt im Kopf

„Die wichtigste Inklusionsmaßnahme in Unternehmen ist zunächst ein Umdenken in den Köpfen. Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten werden noch zu oft zuerst als behindert oder krank angesehen, und dass wird meist auch noch automatisch mit ‚nicht leistungsfähig‘ gleichgesetzt“, schildert Michael Zwick die Hemmschuhe der Inklusion. Diese Einstellung diskriminiert die Betroffenen – und ist auch wirtschaftlich unsinnig. Denn eine gesundheitliche Einschränkung im Leben des Betroffenen durch eine Krankheit oder Behinderung hat nicht automatisch eine Auswirkung auf seine Eignung für seinen Beruf und die Qualität seiner Arbeit.

Hilfsmittel-Wahlfreiheit als Schlüssel für die Teilhabe

Viele chronische körperliche Beschränkungen, wie zum Beispiel Inkontinenz, lassen sich mit modernen Hilfsmitteln so gut beherrschen, dass sie im Alltag kein Hindernis mehr sind. Hinderlich für eine erfolgreiche Inklusion ist allerdings, wenn die Betroffenen bei diesen Hilfsmitteln keine Wahlfreiheit haben. Das führt dazu, dass viele Inkontinenz-Erkrankte ihre Hilfsmittel aus eigener Tasche bezahlen. Denn nur so kommen sie an die Hilfsmittel, die ihnen den für ihren Arbeitsplatz und ihre individuelle Situation passenden Schutz mit dem richtigen Grad an Zuverlässigkeit bieten. „So ist es aufgrund von Erstattungskürzungen der Krankenkassen leider vermehrt Realität, dass Betroffene ihre eigene Inklusion letztendlich selbst bezahlen müssen. Hier bedarf es eines Umdenkens“, so Zwick. Eine Position, die eine breite Mehrheit der Deutschen unterstützt: Mehr als 90 Prozent halten eine Wahlfreiheit bei Inkontinenz-Hilfsmitteln und eine vollständige Abdeckung der damit verbundenen Kosten für wichtig oder sehr wichtig.

Hintergrundinformationen

Für die Studie „Inklusion in Beruf und Alltag“ wurden in einer für die deutsche Bevölkerung repräsentativen Umfrage 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren telefonisch befragt. Die Daten sind im zweiten Halbjahr 2015 durch Forsa im Auftrag der Coloplast GmbH erhoben worden. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet.

Über die Coloplast GmbH

Coloplast ist führender Anbieter medizinischer Produkte und Serviceleistungen für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Die Kerngeschäftsfelder sind Stomaversorgung, Kontinenzversorgung, Wundversorgung und Urologie. Der Jahresumsatz des Unternehmens betrug zuletzt weltweit mehr als 1,5 Mrd. Euro.

Coloplast A/S wurde 1957 in Dänemark gegründet und beschäftigt mehr als 10.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat Niederlassungen in mehr als 40 Ländern und Produktionsstätten in China, Dänemark, Ungarn, Frankreich und den USA. Die Unternehmenszentrale ist in Humlebæk in Dänemark. Die Coloplast GmbH mit Sitz in Hamburg besteht seit 1983 und hat derzeit 550 Mitarbeiter.

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17 Mrz 2016

„Great Place to Work“: Coloplast zählt zu den besten Arbeitgebern Deutschlands

„Great Place to Work“: Coloplast zählt zu den besten Arbeitgebern Deutschlands Hamburg, 17. März 2016. Das Hamburger Unternehmen Coloplast GmbH erhält eine Auszeichnung für Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität. Beim bundesweiten Wettbewerb „Great Place to Work“ kommt der Medizinprodukte-Hersteller unter die Top-100 in der Unternehmenskategorie 501 bis 2000 Mitarbeiter.

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Hierfür wurden die Angestellten nach der Zufriedenheit mit der eigenen Tätigkeit, den Vorgesetzten und den Kollegen befragt. Ein Ergebnis: Bei Coloplast ist Inklusion das zentrale Thema – nicht nur bei der Herstellung der entsprechenden medizinischen Produkte, sondern als Teil der Unternehmenskultur.

In der Medizin-Branche ist Coloplast nicht nur für die hohe Qualität seiner Produkte bekannt. Durch innovative Maßnahmen und Engagement werden Menschen mit Behinderung nachhaltig beim Hamburger Unternehmen beschäftigt und integriert. „Wir investieren viel in die fachliche und persönliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter und bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten“, sagt Pascal Sandvoß, Director Human Resources Coloplast Deutschland. Die mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur spiegelt sich auch im Geschäftserfolg: Der Jahresumsatz des Hamburger Unternehmens betrug zuletzt 200 Millionen Euro.

„Ein Teil unserer Angestellten ist auch Nutzer unserer Produkte aufgrund einer Querschnittslähmung oder anderer schwerwiegender medizinischer Bedürfnisse“, sagt Sandvoß. 36 der 550 Mitarbeiter in Hamburg sind körperlich beeinträchtigt – das sind 6,5 Prozent der Beschäftigten. Damit liegt das Hamburger Unternehmen deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 4,1 Prozent. Die meisten Arbeitgeber scheuen sich, Mitarbeiter mit körperlicher Beeinträchtigung einzustellen und zahlen lieber eine Geldstrafe, weil sie gesetzliche Vorgaben nicht erfüllen. Typische Bedenken: Chronisch Kranke und Behinderte sind weniger belastbar, arbeiten ineffizienter und verursachen somit am Ende mehr Kosten als „gesunde“ Mitarbeiter. Deswegen zahlen sie lieber eine Ausgleichsabgabe und besetzen vakante Positionen mit körperlich nicht eingeschränkten Bewerbern. Bei Coloplast denkt man anders: „Behindert heißt nicht pauschal leistungsgemindert“, betont Sandvoß. Wenn es nach den Entscheidern bei Coloplast geht, würden sie noch mehr behinderten Menschen eine berufliche Chance bieten. „Bei der Besetzung von vakanten Positionen fragen wir beim Integrationsamt an, ob es geeignete Schwerbehinderte gibt. Leider gibt es hier so gut wie gar keinen Rücklauf“, bedauert der Personalchef.

 

Inklusion als Teil der Unternehmenskultur

Wie gut und ergebnisorientiert die Zusammenarbeit mit behinderten Menschen ist, zeigt der querschnittsgelähmte Außendienstmitarbeiter Ben D. Durch erfolgreiche Weiterentwicklung und gute Ergebnisse in 2015 ist er zum Regionalverkaufsleiter Süd aufgestiegen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung in der Berufsausbildung. Ein Beispiel: Mirko A. Der junge Mann sitzt seit seiner Geburt im Rollstuhl. Die körperliche Beeinträchtigung ist jedoch kein Hindernis, um sich ein eigenbestimmtes Leben aufzubauen. Im Sommer schließt er seine Ausbildung als Kaufmann im Gesundheitswesen ab – den Folgevertrag bei Coloplast hat er bereits jetzt sicher. Um optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen und auch zu halten, kümmern sich zwei Mitarbeiter der Schwerbehindertenvertretung um die Belange der Mitarbeiter im Unternehmen. Sie stehen auch in einem regelmäßigen Austausch mit der Unternehmensleitung und dem Betriebsrat. Coloplast bietet allen Mitarbeitern einen ihren Bedürfnissen entsprechenden Arbeitsplatz.

 

Für Coloplast ist das „Great Place to Work"-Siegel nicht die einzige Auszeichnung. Bereits 2013 wurde das Unternehmen auf Platz 67 der „Global 100 Most Sustainable Companies“ gewählt, also unter die 100 nachhaltigsten Unternehmen weltweit.

 

Über die Coloplast GmbH

Coloplast ist führender Anbieter medizinischer Produkte und Serviceleistungen für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Die Kerngeschäftsfelder sind Stomaversorgung, Kontinenzversorgung, Wundversorgung und Urologie. Der Jahresumsatz des Unternehmens betrug zuletzt weltweit mehr als 1,5 Mrd. Euro.

 

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10 Feb 2016

Studie: Jedem zweiten chronisch Erkrankten droht aus Scham die soziale Isolation

Deutsche fürchten sich vor Verlust von Lebensqualität durch dauerhafte gesundheitliche Einschränkungen. Hamburg, 10. Februar 2016. Rund zwei Drittel der Deutschen geben an, dass sie im Fall einer intimen chronischen Erkrankung offen mit ihren sehr engen Freunden darüber sprechen würden. Tatsächlich macht dies aber nicht einmal jeder zweite Betroffene. Damit droht ein Verlust der sozialen Kontakte. Das zeigt die Studie „Inklusion in Beruf und Alltag“ der Coloplast GmbH. Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren.

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Sollten sie an einem intimen chronischen Leiden wie Inkontinenz erkranken, fürchtet sich die breite Mehrheit der Deutschen vor einem erheblichen Verlust an Lebensqualität. Schon bei einfachen Freizeitaktivitäten erwarten sie erhebliche Probleme. So rechnen drei von vier Deutschen damit, dass ihre Lebensqualität bei Urlaubsreisen oder längeren Fahrten stark oder sehr stark eingeschränkt werden würde. 71 Prozent fürchten dies bei sportlicher Betätigung, 65 Prozent bei Aktivitäten wie Kino- oder Konzertbesuchen. Und schon bei Alltagstätigkeiten wie Einkaufen rechnen 51 Prozent mit starken oder sehr starken Einschränkungen. Zumindest erwarten mit 68 Prozent mehr als zwei Drittel der Deutschen nicht, dass der persönliche Kontakt zu Freunden unter einer intimen chronischen Erkrankung stark leiden würde. Eine optimistische Einschätzung, die diejenigen nicht bestätigen, die bereits selbst durch eine chronische Erkrankung dauerhaft eingeschränkt sind. Denn unter diesen Betroffenen geben 41 Prozent an, dass die Lebensqualität in Bezug auf den Kontakt zu Freunden stark oder sehr stark eingeschränkt werde. Und während unter allen Befragten 62 Prozent angeben, im Falle einer dauerhaften intimen Erkrankung mit ihren sehr engen Freunden darüber sprechen zu wollen, geben dies unter den chronisch Kranken nur 50 Prozent an.

Wichtig für Teilhabe: Freundschaft und Hilfsmittel

„Gerade bei Neuerkrankten gibt es oft einen starken Trend, sich aus Scham aus dem Freundeskreis zurückzuziehen“, sagt Michael Zwick, Geschäftsführer Coloplast Deutschland. „Dies führt zu sozialer Isolation und zu psychischen Belastungen bis hin zu Depressionen.“ Deswegen ist es für Betroffene wichtig, den Kontakt zum Freundeskreis aufrecht zu erhalten. Dabei kann es hilfreich sein, die Krankheit und ihre Auswirkungen offen anzusprechen – auch wenn das zunächst Überwindung kostet. Um auch mit körperlichen Einschränkungen aktiv am Leben teilhaben zu können, gibt es heute für viele Fälle ein breites Angebot an Hilfsmitteln, die den Betroffenen effektiv und an die individuellen Anforderungen angepasst durch den Alltag helfen. Beim Beispiel Inkontinenz wären diese Hilfsmittel den meisten Deutschen auch das wichtigste: 94 Prozent aller Deutschen wäre es wichtig oder sehr wichtig, dass sie sich die passenden Hilfsmittel selbst aussuchen könnten, sollten sie selbst unter Inkontinenz leiden. 92 Prozent wäre es wichtig oder sehr wichtig, dass ihre Krankenkasse oder Krankenversicherung die damit verbundenen Kosten vollständig erstattet.

Hintergrundinformationen

Für die Studie „Inklusion in Beruf und Alltag“ wurden in einer für die deutsche Bevölkerung repräsentativen Umfrage 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren telefonisch befragt. Die Daten sind im zweiten Halbjahr 2015 durch Forsa im Auftrag der Coloplast GmbH erhoben worden. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet.

Über die Coloplast GmbH

Coloplast ist führender Anbieter medizinischer Produkte und Serviceleistungen für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Die Kerngeschäftsfelder sind Stomaversorgung, Kontinenzversorgung, Wundversorgung und Urologie. Der Jahresumsatz des Unternehmens betrug zuletzt weltweit mehr als 1,5 Mrd. Euro.

Coloplast A/S wurde 1957 in Dänemark gegründet und beschäftigt mehr als 10.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat Niederlassungen in mehr als 40 Ländern und Produktionsstätten in China, Dänemark, Ungarn, Frankreich und den USA. Die Unternehmenszentrale ist in Humlebæk in Dänemark. Die Coloplast GmbH mit Sitz in Hamburg besteht seit 1983 und hat derzeit 550 Mitarbeiter.

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13 Jan 2016

Studie: Einer von vier Berufstätigen würde persönliche chronische Erkrankungen bei der Arbeit geheim halten

Chronische Erkrankungen: Jeder zweite Berufstätige fürchtet sich vor Benachteiligungen am Arbeitsplatz Hamburg, 13. Januar 2015. Jeder zweite Berufstätige in Deutschland fürchtet, im Falle einer intimen chronischen Erkrankung in seinem Arbeitsleben stark oder sehr stark eingeschränkt zu werden. Sie erwarten vor allem, in ihrer beruflichen Weiterentwicklung gebremst zu werden, dass die eigene Arbeitsleistung leiden könnte oder dass schon die weitere Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit problematisch werden würde. Das zeigt die Studie „Inklusion in Beruf und Alltag“ der Coloplast GmbH. Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren.

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Trotz aller Anstrengungen für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten im Arbeitsleben rechnet die Mehrheit der berufstätigen Deutschen mit großen Schwierigkeiten, sollten sie an einem sehr persönlichen dauerhaften Leiden erkranken. Jeweils 51 Prozent befürchten, dass dies ihre eigene Arbeitsleistung und ihre berufliche Weiterentwicklung einschränken würde. Die Hälfte geht davon aus, dass eine intime chronische Erkrankung wie zum Beispiel Inkontinenz die weitere Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit einschränken würde. 49 Prozent fürchten, das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu verlieren. 43 Prozent erwarten, dass die Beziehungen zu ihren Arbeitskollegen darunter stark oder sehr stark leiden würden. 42 Prozent befürchten sogar, dass so eine dauerhafte Erkrankung sie stark oder sehr stark darin einschränken könnte, überhaupt einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu können.

Junge Berufstätige fürchten Krankheitsfolgen am meisten 

Am stärksten ausgeprägt sind diese Ängste unter jungen Leuten. Mehr als alles andere fürchten die Berufstätigen im Alter von 18 bis 29 Jahren, ihre bisherige Tätigkeit nicht weiter ausüben zu können. 71 Prozent von ihnen rechnen hier mit starken oder sehr starken Einschränkungen. Direkt dahinter folgt mit 69 Prozent die Angst, die eigene Arbeitsleistung könnte unter einer sehr persönlichen chronischen Erkrankung leiden. „Die Zahlen zeigen, dass beim Thema Inklusion am Arbeitsplatz noch viel zu tun ist. Wir müssen Ängste abbauen und zeigen, dass eine chronische Krankheit nicht automatisch die berufliche Leistungsfähigkeit ausbremst“, sagt Michael Zwick, Geschäftsführer Coloplast Deutschland. „Zumal es heute für viele persönliche, dauerhafte gesundheitliche Einschränkungen qualitativ hochwertige, sichere und diskrete Hilfsmittel gibt. Sie ermöglichen den Betroffenen eine erfolgreiche, aktive Teilnahme am Berufsleben.“

Jeder Vierte würde chronische Erkrankungen am Arbeitsplatz geheim halten 

Die meisten Menschen könnten sich nicht vorstellen, eine persönliche chronische Erkrankung mit ihrem gesamten Kollegenkreis zu teilen. Nur 15 Prozent der Deutschen würden im Falle einer intimen chronischen Krankheit diese mit allen Kollegen besprechen. 59 Prozent sprächen mit wenigen, ihnen besonders nahstehenden Kollegen über die Erkrankung. Mit 26 Prozent würde mehr als jeder vierte Deutsche die Krankheit am Arbeitsplatz komplett geheim halten. „Es besteht keine Verpflichtung, eine chronische Erkrankung bei der Arbeit bekannt zu machen, die die Arbeitsleistung nicht dauerhaft mindert und andere Menschen oder den Betriebsablauf nicht gefährden“, erläutert Zwick. „In einem vertrauens- und verständnisvollen Arbeitsumfeld kann der offene Umgang mit einer chronischen Erkrankung aber vieles einfacher machen und Problemen vorbeugen.“ Deswegen ist neben einer medizinischen Versorgung nach dem aktuellsten Stand der Technik der wichtigste Schritt zur erfolgreichen Inklusion, dass Arbeitgeber und nicht erkrankte Mitarbeiter ihre Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten abbauen.

 

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Für die Studie „Inklusion in Beruf und Alltag“ wurden in einer für die deutsche Bevölkerung repräsentativen Umfrage 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren telefonisch befragt. Die Daten sind im zweiten Halbjahr 2015 durch Forsa im Auftrag der Coloplast GmbH erhoben worden. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet.

 

 

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Coloplast ist führender Anbieter medizinischer Produkte und Serviceleistungen für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Die Kerngeschäftsfelder sind Stomaversorgung, Kontinenzversorgung, Wundversorgung und Urologie. Der Jahresumsatz des Unternehmens betrug zuletzt weltweit mehr als 1,5 Mrd. Euro.

Coloplast A/S wurde 1957 in Dänemark gegründet und beschäftigt mehr als 10.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat Niederlassungen in mehr als 40 Ländern und Produktionsstätten in China, Dänemark, Ungarn, Frankreich und den USA. Die Unternehmenszentrale ist in Humlebæk in Dänemark. Die Coloplast GmbH mit Sitz in Hamburg besteht seit 1983 und hat derzeit 550 Mitarbeiter.

 

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16 Dez 2015
Studie zu Inklusion in Beruf und Alltag

Studie zu Inklusion in Beruf und Alltag

Durch eine chronische Krankheit dauerhaft im Leben eingeschränkt – so fühlt sich mehr als jeder zehnte erwachsene Deutsche. Und rund ein weiteres Drittel der Bundesbürger hat jemanden in seinem engsten Familien- und Bekanntenkreis, der unter einer andauernden Erkrankung leidet.

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Insgesamt 44 Prozent der Deutschen sind damit direkt oder indirekt von den Folgen chronischer Erkrankungen betroffen. Das ist ein Ergebnis der Studie „Inklusion in Beruf und Alltag“ der Coloplast GmbH. Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren.

Bei der Umfrage gaben elf Prozent der Befragten an, selbst aufgrund einer chronischen Krankheit dauerhaft von konkreten Einschränkungen betroffen zu sein. 32 Prozent antworteten, im engsten Familien- oder Bekanntenkreis jemanden zu kennen, dem es so ergeht. Bei sieben Prozent der berufstätigen Deutschen ist es ein Arbeitskollege, der betroffen ist. „Im Alltag versuchen viele chronisch Kranke, ihre Erkrankung und deren Folgen zu verbergen – sofern dies möglich ist“, erklärt Michael Zwick, Geschäftsführer Coloplast Deutschland, „dies kann schnell zu sozialer Isolation führen. Aber die Zahlen zeigen, dass Beschränkungen durch chronische Erkrankungen ein deutlich weiter verbreitetes Problem sind, als es oft den Anschein hat.“ Unterstützung dabei, zu lernen, wie man trotz der Einschränkungen durch eine Erkrankung weiterhin aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann, bieten neben Ärzten und Pflegekräften auch Selbsthilfegruppen und Betroffenen-Verbände.

Chronisch erkrankt – was können Angehörige tun?

In der ersten Phase einer einschränkenden, chronischen Erkrankung sollten sich Freunde und Angehörige vorerst mit gut gemeinten Ratschlägen zurückzuhalten. Die meisten neu Erkrankten brauchen eine gewisse Zeit, um die veränderten Umstände zu akzeptieren. In dieser Phase ist es für sie meistens wichtiger, jemanden zu haben, der ihnen zuhört und Akzeptanz und Verständnis für ihre Gefühle zeigt. Eine weitere Grundregel lautet: Gegen den Willen eines Betroffenen sollte man seine Krankheit oder die daraus folgenden Beschränkungen nicht öffentlich bekannt machen. Zumal es viele Einschränkungen gibt, die einerseits sehr persönlicher Natur sind, andererseits aber mit den heutigen Möglichkeiten durchaus gut und diskret zu handhaben sind, wie zum Beispiel Inkontinenz. „Neben individueller, persönlicher Fürsorge für die Betroffenen steht aber auch die Gesellschaft insgesamt in der Pflicht, mehr Anstrengungen bei der Inklusion chronisch Erkrankter zu unternehmen“, so Michael Zwick. Eine Meinung, die in der Bevölkerung geteilt wird: Mehr als acht von zehn Deutschen sind der Meinung, dass für die Inklusion von Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen, schweren Erkrankungen wie Krebs, sehr persönlichen Einschränkungen wie Inkontinenz oder psychischen Erkrankungen noch viel oder sehr viel getan werden muss.

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Für die Studie „Inklusion in Beruf und Alltag“ wurden in einer für die deutsche Bevölkerung repräsentativen Umfrage 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren telefonisch befragt. Die Daten sind im zweiten Halbjahr 2015 durch Forsa im Auftrag der Coloplast GmbH erhoben worden. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet.

Über die Coloplast GmbH

Coloplast ist führender Anbieter medizinischer Produkte und Serviceleistungen für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Die Kerngeschäftsfelder sind Stomaversorgung, Kontinenzversorgung, Wundversorgung und Urologie. Der Jahresumsatz des Unternehmens betrug zuletzt weltweit mehr als 1,5 Mrd. Euro.Coloplast A/S wurde 1957 in Dänemark gegründet und beschäftigt mehr als 10.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat Niederlassungen in mehr als 40 Ländern und Produktionsstätten in China, Dänemark, Ungarn, Frankreich und den USA. Die Unternehmenszentrale ist in Humlebæk in Dänemark. Die Coloplast GmbH mit Sitz in Hamburg besteht seit 1983 und hat derzeit 550 Mitarbeiter.

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30 Okt 2015
Konvex ohne Kompromisse

Konvex ohne Kompromisse

Coloplast stellt die erste anpassungsfähige konvexe Stomaversorgung vor, die sich jeder Körperform und jeder Bewegung sicher anpasst. Der neue SenSura® Mio Konvex wurde mit einzigartigen integrierten FlexLines entworfen, die eine sichere Versorgung auch bei unebenen bzw. nach innen gewölbten Stomata gewährleisten und somit das Risiko von Leckagen reduzieren.

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Nach innen gewölbte Stomaumgebungen oder retrahierte Stomata werden heutzutage mit Hilfe konvexer Produkte versorgt. Diese Produkte besitzen eine Basisplatte mit gewölbter Form, eine sogenannte konvexe Schale. Sie ist dazu bestimmt, Druck auf den Körper auszuüben, um das Stoma hervorstehen zu lassen. Allerdings sind konvexe Versorgungen bislang meist steif und starr und es fehlt ihnen in der Regel an Flexibilität, um sich individuellen Körperformen anzupassen und der Bewegung des Körpers sicher zu folgen.
Von Coloplast durchgeführte Studien zeigen, dass 76 Prozent der Stomaträger mit konvexen Versorgungen Leckagen erlebt haben (Ostomy Life Study1) und dass bei 80 Prozent der Menschen mit einem Stoma die stomaumgebende Haut, z. B. durch Narben oder Falten, eine Herausforderung darstellt (IMS Study2). Dies erhöht die Anforderungen an eine Stomaversorgung, eine gute Passform zu ermöglichen und so das Risiko von Leckagen zu reduzieren.

Vom Laufschuh inspiriert
„Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, hat unser Team ,Innovation und Design‘ versucht, nachzuvollziehen, wie sich unser Körper bewegt, beugt und streckt. Wir wurden dabei von Dingen inspiriert, die wir in unserem täglichen Leben nutzen, z. B. von Laufschuhen. Diese biegen und bewegen sich an unseren Füßen, wie es gerade benötigt wird. Sie gewähren sowohl Flexibilität als auch Stabilität für den Anwender“, sagt Hannemann Rasmus Møller, Vice President des Bereichs Products & Brands bei Coloplast. „Durch den Einsatz der FlexLines – ähnlich dem, was Sie von der Sohle eines Laufschuhs her kennen – in der konvexen Schale haben wir die Versorgungslösung gefunden, die sowohl Flexibilität als auch Stabilität ermöglicht. Somit wird das Risiko von Leckagen für Menschen mit einem Stoma in einer nach innen gewölbten Stomaumgebung reduziert“, erklärt Hannemann Rasmus Møller.

Konvex für jede Körperform
SenSura® Mio Konvex hat eine anpassungsfähige konvexe Schale mit einzigartigen integrierten FlexLines. Diese geben die nötige Stabilität, um das Stoma hervorstehen zu lassen und bieten gleichzeitig ausreichend Flexibilität, um einen sicheren und komfortablen Sitz gewährleisten zu können. SenSura Mio® Konvex bietet somit eine neue Dimension an Flexibilität und Komfort, ohne dabei einen Kompromiss beim Thema Sicherheit einzugehen.

Um der Vielfalt und Komplexität der nach innen gewölbten Stomaumgebungen gerecht zu werden, hat Coloplast drei konvexe Schalen entwickelt: Konvex Light Soft (6 mm tief), Konvex Light (6 mm tief) und Konvex (9 mm tief). Die Eigenschaften der drei SenSura® Mio Konvex Schalen wurden in klinischen Studien dokumentiert. Konvex Light und Konvex reduzieren nachweislich Leckagen und verbessern den Tragekomfort und die Lebensqualität3. Konvex Light Soft verringert Leckagen im Vergleich zu planen Produkten4.

Diskretes Beuteldesign
SenSura® Mio Konvex verfügt über alle Vorteile von SenSura® Mio, dem ersten aus lichtgrauem, wasserabweisendem Textilstoff hergestellten Stomabeutel, der für ein angenehmes Tragegefühl und gleichzeitig für Diskretion sorgt. SenSura® Mio bleibt unter jeder Kleidung unbemerkt – auch bei weißer. 77 Prozent aller Testanwender meinen, dass SenSura® Mio über insgesamt sehr gute oder gute Diskretion verfügt 5.
Zu den weiteren Produkteigenschaften zählen der bewährte elastische Hautschutz, der wirksame Ringfilter und die außergewöhnlich flexible Rastringverbindung.

Das Sortiment rund um SenSura® Mio Konvex umfasst 111 Artikel für die Bereiche Kolostomie, Ileostomie und Urostomie (1-tlg. und 2-tlg.).


Weitere Informationen erhalten Sie unter www.sensuramiokonvex.coloplast.de.

References:

1) Ostomy Life Study, 2014, N = 4.138 (UK, DE, FR, IT, NL, BE, SE, US, CA, AU, JP)

2) IMS study, 2010, N = 2.300 (US, UK, DE, FR)

3) Coloplast Clinical Study, CP232, N = 127 (DK, NO, UK, IT, NL, FR)

4) Coloplast Clinical Study, CP241, N = 38 (DK)

5) Coloplast Clinical Study, 2013

8 Okt 2015
1. Coloplast-Stomaforum - ein gelungener Mutmacher!

1. Coloplast-Stomaforum - ein gelungener Mutmacher!

Das 1. Coloplast-Stomaforum am 3.10. unter der Schirmherrschaft des Albertinen-Krankenhauses begeisterte durch spannende Vorträge, eine interessante Erlebnisausstellung und die Möglichkeit zum persönlichen Austausch.

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Das 1. Coloplast-Stomaforum am 3.10. unter der Schirmherrschaft des Albertinen-Krankenhauses begeisterte durch spannende Vorträge, eine interessante Erlebnisausstellung und die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. "Mit unserer Veranstaltung in Hamburg wollten wir Stomaträger in dem Bewusstsein unterstützen, dass sie mit ihrem Stoma nicht allein sind. Unser Ziel war es, ihnen gemeinsam mit unseren Partnern neue Anregungen, Lösungen und Antworten mit auf den Weg zu geben“, fasst Antonia Karbe, Director Marketing, die Intention des 1. Coloplast-Stomaforums zusammen.

Dipl.-Psych. Thomas Röthemeier machte den Tagesauftakt: Er sprach über die massiven Lebenseinschnitte, die eine Stomaanlage bedeutet, ermunterte seine Zuhörer, „sich der Krisenerfahrung bewusst zu stellen und den Mut zu haben, sich auf einen Perspektivenwechsel einzulassen.“ Gut gelungen ist dieser Perspektivenwechsel Sonja Sailer. Die Ileostomaträgerin schilderte in einem Interview, wie sie nach ihrer Stomaanlage wieder neuen Lebensmut schöpfte.

Die Teilnehmer nutzten rege die Gelegenheit, Fragen an die Experten zu stellen. Besonders der Vortrag von Dr. med. Kai Kunstreich, Oberarzt für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie am Albertinen-Krankenhaus, welcher packend verschiedene Möglichkeiten der Stomachirurgie erläuterte, sorgte für viel Gesprächsstoff.

Tamara Lammers, selbst seit über 20 Jahren Ileostomaträgerin, sprach ganz offen über Liebe, Lust und Zärtlichkeit. „Es bedarf sehr viel Selbstvertrauen, zu den körperlichen Veränderungen zu stehen“, sagte sie aus eigener Erfahrung. Doch es gebe immer Mittel und Wege, auch mit einem Stoma Intimität zu genießen. Auch für die Deutsche ILCO, STOMA light®, „Stoma- na und“ und Stoma-Welt.de bot das Forum ausreichend Gelegenheit, mit den Teilnehmern in Kontakt zu treten.

„Ein gelungener Mutmacher“, lautete sodann auch das treffende Fazit einer Teilnehmerin.


Unser Unternehmen:
Die Mission von Coloplast ist es, das Leben von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen zu erleichtern. Coloplast A/S wurde 1957 in Dänemark gegründet und hat mittlerweile mehr als 10.000 Mitarbeiter, Niederlassungen in über 40 Ländern und Produktionsstätten in China, Dänemark, Ungarn, Frankreich und den USA. Die Unternehmenszentrale ist in Humblebæk in Dänemark und verkauft werden die Produkte in über 100 Ländern. Der Jahresumsatz des Unternehmens betrug zuletzt weltweit mehr als 1 Mrd. Euro. Die Coloplast GmbH mit Sitz in Hamburg besteht seit 1983 und hat derzeit 550 Mitarbeiter.

Kontakt:
Maike Hinrichs 
demhi@cololpast.com
Tel: +49 40 669807-326 

15 Apr 2015
Conveen® Active

Conveen® Active

Für ein aktives Leben mit Freunden und Familie. Männer, die unter Blasenschwäche leiden wissen, dass es nicht einfach nur eine gesundheitliche Einschränkung ist.

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Es kann auch für das soziale Leben eine erhebliche Einschränkung darstellen. Inkontinenz kann das tägliche Leben stark beeinflussen, und Betroffene sogar davon abhalten, das Haus zu verlassen. Doch noch immer sind Vorlagen und Windeln meist die Standardversorgung für Männer mit Inkontinenz. Probleme wie Geruch oder Hautirritationen lassen sich dann nur durch häufige Versorgungswechsel vermeiden.
Conveen Optima und der neue Conveen Active Beinbeutel sind die Lösung für diese Probleme. Die selbst unter kurzen Hosen nahezu unsichtbare Versorgung, bietet sicheren Schutz vor Geruch und Hautirritationen. Die bevorzugte Kontinenzversorgung* für ein aktives Leben mit Freunden und Familie.

Integrierte Befestigung
Der Beutel hat bereits eine komfortable elastische Befestigung. So wird die Anwendung besonders einfach und diskret. Es sind keine separaten Befestigungsbänder oder Beinlinge mehr nötig, in der kleinen Packung ist alles dabei.

Diskreter Sitz
Selbst unter kurzen Hosen fällt Conveen® Active nicht auf: Der Beutel verschwindet diskret wie eine Bandage und selbst der Auslass lässt sich verstecken.

Sicheres Befestigen
Der sanfte Klettverschluss ermöglicht müheloses Anlegen und sorgt dafür, dass der Beutel dort bleibt wo er hingehört: sogar beim Sport.

Optimierte Beutelgröße
Das kleinere 250ml Beutelvolumen bringt höchste Diskretion und unterstützt das Blasentraining.

1 Apr 2015
Coloplast Care

Coloplast Care

Maßgeschneiderte Informationen. Das Ziel von Coloplast ist das Leben für Menschen mit sehr persönlichen medizinischen Bedürfnissen zu erleichtern. Mit Coloplast Care bietet das Unternehmen einen E-Mail-Service für Stomaträger, der angemeldeten Nutzern regelmäßig Informationen liefert, die genau auf die individuellen Belange zugeschnitten sind.

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Der neue Service von Coloplast bietet praktische Ratschläge und Anregungen für ein leichteres Leben mit Stoma.
Jeder Stomaträger ist anders und hat individuelle Bedürfnisse, die sich mitunter auch im Laufe der Zeit verändern können. Coloplast Care möchte Stomaträgern dabei helfen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und aktiv zu verbessern.

Coloplast Care ist kostenfrei und beinhaltet Informationen, die zugeschnitten sind auf Interessen, Wohlbefinden und Herausforderungen vor denen man gerade steht. Außerdem gibt es Tipps und Tricks vom medizinischen Basiswissen über ein Stoma bis zu praktischen Dingen, die bei der OP zu berücksichtigen sind. Es gibt zusätzlich regelmäßig Informationen zu Produktneuheiten und kostenfreie Muster.

Tipps und Inspiration für das tägliche Leben
Wer sich angemeldet hat, erhält regelmäßig E-Mails mit Anregungen sowie aktuelle Informationen, etwa zu neuen Produkten. Ob kurz vor der Operation, kurz nach der Operation, wenn man bereits seit einiger Zeit mit einem Stoma lebt. Auf jedes Bedürfnis und jede Situation des Stomaträgers wird individuell eingegangen.

Kurz vor der Operation
Bereits zu diesem Zeitpunkt tauchen viele Fragen auf. Coloplast Care informiert darüber, was auf die Betroffenen zukommt in einem Leben mit Stoma.

Kurz nach der Operation
Wenn die Operation bereits überstanden ist und man sich gerade mit einem Leben mit Stoma arrangiert, kann Coloplast Care mit praktischen Tipps rund um die Versorgung unterstützen.

Ein Leben seit einiger Zeit mit Stoma
Coloplast Care kann dabei unterstützen, den Kurs weiter zu halten und auch mal Neues auszuprobieren und zu erleben. 

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